Das Traumapuzzle kann bei Imaginationsübungen, z. B. sicherer Ort, unterstützen. Die obere Ebene, auf der ein Beispiel für einen sicheren Ort dargestellt ist, kann erst dann gelegt werden, wenn die darunter liegenden Ebenen zusammengesetzt wurden.

Wenn positive Bilder nicht entstehen oder in belastende Bilder umkippen, kann mit Hilfe des Puzzles überprüft werden, ob noch etwas gemacht werden muss, bevor die Visualisierungsübung gelingen kann:

Zunächst überprüfe ich die Achtsamkeitsebene (Körper und Sicherheit) und fühle nach, ob die Sitzhaltung angenehm ist oder ob z.B. noch eine Decke benötigt wird. Ich überprüfe, ob ich noch etwas trinken möchte oder den Raum abschließen sollte, je nach Bedürfnissen und Gewohnheiten des Einzelnen. Stimmen die Bedingungen und die Übung gelingt dennoch nicht, kontrolliere ich, ob belastende Erinnerungen sicher genug verpackt sind oder ob sie zuviel Raum in mir einnehmen. Belastende Erinnerungen, Bilder und Gefühle werden vom Heute getrennt und sicher verpackt (z.B. Tresorübung), denn heute weißich, dass ich lebe und dieses Leben möchte ich immer mehr selbst bestimmen. Ist das Belastende sicher verpackt, kann ich über die Achtsamkeit zurück auf meine Übung kommen und mich auf positive Bilder konzentrieren. Das Puzzle kann mir helfen, geordnet Schritt für Schritt zu überprüfen, was jetzt gerade ist. Dabei sehe und fühle ich in meinen Händen die einzelnen Teile, die mir dabei helfen, den Bezug zur Gegenwart zu behalten, als ein sichtbares Zeichen, dass ich die Dinge sortieren und einordnen kann.