Achtsamkeit bedeutet herauszufinden, welche Bedürfnisse ich habe und wie ich für meinen Körper und meine Seele sorge. Für Körper und Seele zu sorgen, heißt die eigenen Bedürfnisse, wie Nahrung, ausreichend Schlaf, Wärme und körperliche Betätigung zu spüren und ihnen nachzugehen.

Auf dieser Ebene steht eine Figur in der Form eines K (wie Körper) im Vordergrund. Diese kann je nach Befinden als eine Figur gesehen werden, die ins Licht hinein tanzt oder die noch dabei ist ihre Balance zu finden, die noch Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht hat. Jedes dieser Puzzleteile kann zu einem Blick auf die eigene Achtsamkeit anregen, zum Beispiel können sie symbolisch für Nahrung, Wärme (eine Wärmflasche,...), Sicherheit (Tür abschließen, einen Vorhang vor ein Fenster hängen,...), seelisches Wohlbefinden (eine Lieblingsmusik hören, ein schönes Buch lesen,...) stehen. Alles was gut tut, was Sicherheit und Ruhe gibt, kann auf dieser Ebene benannt werden und dazu einladen darüber nachzudenken und aktiv diesen Bedürfnissen nachzugehen.

Es ist für Betroffene oft schwierig, wahrzunehmen, welche Bedürfnisse zu ihnen gehören, da sie lange Zeit damit verbracht haben nicht so genau hinzufühlen. So wissen viele nicht, was ihnen gut tut oder sie trauen sich nicht, was sie wissen umzusetzen. Oft tauchen in Verbindung mit guten angenehmen Gefühlen auch schwierige Gefühle auf und es wird zum Balanceakt herauszufinden, wie viel Gutes und Angenehmes zugelassen werden kann. Nach und nach kann zurück gewonnen werden, was genommen wurde und aus dem vorsichtigen Balancieren kann ein Tanz werden, getragen von dem sicheren Gefühl: Es darf mir gut gehen! Ich selber kann dafür sorgen!